Kosten mit denen niemand rechnet
Dienstag, 27. Februar 2007 17:29
Das wichtigeste Thema beim Hausbau ist eindeutig die Finanzierung. Wir hören heute noch ständig, welches neue Auto wir uns mitfinanzieren.
Wir kaufen uns natürlich kein Auto mit dem finanzierten Geld, denn das ist auch so schon knapp genug bemessen, ausserdem hätten wir ja schon 3 Autos. Alte wohlgemerkt.Gründe warum man sich verkalkulieren kann sind unterschiedlichster Natur.
Wir hatten gleich mehrere Gründe.
Was uns vorher niemand gesagt hat (entweder aus Unwissenheit oder weil es regional verschieden ist) ist die Tatsache, das ein erschlossenes Grundstück beim Kauf weitere Kosten mit sich zieht.
Heisst in unserem Fall Baukostenzuschuss und der muss vom Grundstückseigentümer bezahlt werden. Ein bauender Kollege erzählte mir noch ganz stolz, er erhält noch den Baukostenzuschuss vom Wasserwerk…was natürlich ein Trugschluss war.
Baukostenzuschüsse zahlt man für Wasser und Strom. Wenn man es nutzt auch für Gas und Fernwärme.
Im Netz findet man folgendes zum Thema BKZ
Der BKZ ist ein anteiliger Zuschuss des Anschlusskunden zur teilweisen Abdeckung der Kosten des vorgelagerten Netzes. Grundlage hierzu ist § 9 der o.g. Verordnung.
Danach ist das Versorgungsunternehmen berechtigt von den Anschlussnehmern einen angemessenen Baukostenzuschuss zur teilweisen Abdeckung der bei wirtschaftlicher Betriebsführung notwendigen Kosten für die Erstellung oder Verstärkung von der öffentlichen Versorgung dienenden Verteilungsanlagen zu verlangen. Dabei dürfen 70 % der jeweiligen Investitionskosten über den Baukostenzuschuss abgedeckt werden.
Zu den örtlichen Verteilungsanlagen gehören das Niederspannungsnetz, Mittelspannungsnetz und Transformatoren sowie Haupt- und Versorgungsleitungen, Wasserbehälter, Druckerhöhungsanlagen.
Der vom Anschlussnehmer als Baukostenzuschuss zu übernehmende Kostenanteil bemisst sich nach dem Verhältnis, in dem die an seinem Hausanschluss vorzuhaltende Leistung zu der Summe der Leistungen steht, die in den betreffenden Versorgungsbereich erstellten Verteilungsanlagen insgesamt vorgehalten werden können.
Gekostet hat uns das Ganze ca. 4000 Euro. Und schon passt es irgendwo nicht mehr so wie es eigentlich sollte.
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