Neues von der Hausbaufront…
Manches Mal muss ich schon schmunzeln. Wenn jemand einen Text aus einem Buch heraus kopiert und damit dann folgende Werbung macht:
Jetzt offiziell bestätigt:
Bauen mit Libella-Haus ist aktiver Klimaschutz
dann ist das vielleicht ein bißchen plump.
Sollte ich mal ein Buch schreiben über “die goldenen Jahre Amerikas unter G.W. Bush”, dann nimmt sich die Regierung vielleicht ein paar Zeilen aus meinem Geschreibsel und meine Meinung als offizielle Bestätigung ihrer Politik.
Um auf das Buch zurückzukommen. Toralf Staud, ehemals Politikredakteur und
Haustadtkorrespondent für die ZEIT und heute freier Journalist für Greenpeace, und Nick Reimer, heute Wirtschaftsredakteur der taz, zeigen in „Wir Klimaretter – so ist die Wende noch zu schaffen“ (ISBN 978-3-462-03908-5) konkrete Wege auf, wie der Einzelne persönlichen Klimaschutz betreiben kann.
In diesem Buch wird explizit auf die 3-Liter Technologie von Libella hingewiesen.
Und damit wären wir dann bei unserem Haus. Auch wenn man ein Buch noch lange nicht als offizielle Bestätigung für ein Produkt sehen sollte, eins steht auf jeden Fall fest, und das ist die Tatsache, dass die Technologie zwar noch ausbaufähig, aber auf dem besten Weg ist, eine Wandlung in der Gesellschaft herbeizuführen.
Wir zahlen zur Zeit einen monatlichen Abschlag von 125 Euro an unseren Energieanbieter. Mit dieser Summe wird alles abgedeckt, was wir an Strom-Energie benötigen. Da wir weder Gas noch Öl benötigen ist das der gesamte Enerigebedarf. Und wenn meine Berechnungen stimmen werden wir nach einem Jahr eher nach unten gestuft. Somit verbrauchen wir im Jahr weniger als 1500 Euro, um zu heizen, zu kochen, Licht, Pc, TV….
Was noch hinzukäme wären die knappen 2 m Holz, die wir über den Winter verbrannt haben, um möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Durch diese knapp 100 Euro konnten wir sehr viel an Strom einsparen, da wir unsere Zusatzheizgeräte komplett abgeschaltet haben und es im Haus nur durch den Kaminofen und unsere Wärmepumpe warm wurde.
Wenn die Wissenschaft sich in den nächsten Jahren anstrengt und die Möglichkeit, Strom auf gesunde Art und Weise und mit wenig Resourcenverbrauch zu produzieren besteht, dann haben wir durch extrastarke Spezialdämmung in Dach und Wand, wärmebrückenfreie Konstruktion, 3-Scheiben-Thermoverglasung, Wärmerückgewinnung und zwei Wärmepumpen für Heizen und Warmwasser wirklich etwas für aktiven Klimaschutz getan.



Mittwoch, 7. Mai 2008 21:05
Super Bericht !!!
Für uns sind die Verbrauchswerte, die Ihr angegeben hat sehr interessant. Wir hoffen wir kommen dann auf ähnliche Werte.
Viele Grüße